Was für uns „echtes Brot“ bedeutet
Ein gutes Brot braucht erstaunlich wenig:
- Mehl aus Getreide
- Wasser
- Salz
- Sauerteig und/oder Germ
- Zeit
Was wir bewusst nicht verwenden:
- keine Backmittel
- keine zugesetzten Enzyme
- keine Fertig- oder Vormischungen
Das bedeutet: Geschmack, Struktur, Frischhaltung und Bekömmlichkeit entstehen ausschließlich durch Fermentation, Teigruhe und handwerkliche Verarbeitung – nicht durch technische Abkürzungen.
Wie unser Brot am Eggenhof entsteht
Wir backen in größeren Chargen vor, formen und backen die Brote nicht ganz fertig, schockfrieren sie zur Qualitätssicherung und backen sie dann im Café jeden Morgen frisch auf. So verbinden wir Handwerk mit moderner Technik – ohne Kompromisse bei Geschmack und Qualität.
Im Lokal arbeiten wir mit einem Heißluftofen, am Hof nutzen wir gelegentlich unseren Holzbackofen, der dem Brot ein besonders rustikales Aroma verleiht.
Unsere Brote im Überblick
Sauerteig und Germ – zwei natürliche Wege zum guten Brot
Sauerteig ist eine lebendige Kultur aus Hefen und Milchsäurebakterien. Er sorgt für Aroma, Struktur und lange Frischhaltung. Mehr dazu haben wir im eigenen Artikel ausführlich beschrieben:
Germ ist ein natürliches Triebmittel und wird vor allem bei feinporigen Broten und Gebäcken eingesetzt. Beides hat seinen Platz – entscheidend ist der bewusste Umgang.
Backmittel, Enzyme & Deklaration – kurz erklärt
Selber backen – unsere Rezepte & Kochbücher
Unsere Kochbücher:
FAQ – häufige Fragen rund ums Brotbacken
Warum schockfriert ihr die Brote?
Um Qualität zu sichern, Produktionsspitzen abzufedern und trotzdem täglich frisches Brot anbieten zu können.
Ist Sauerteig gesünder?
Viele Menschen empfinden Sauerteig als bekömmlicher – medizinische Wirkversprechen machen wir bewusst nicht.
Warum verwendet ihr trotzdem Germ?
Weil sie für bestimmte Gebäcke die gewünschte Struktur liefert.
Warum verzichtet ihr auf Enzyme?
Weil wir zeigen möchten, dass Geschmack und Qualität auch rein handwerklich entstehen können.